Im alten Stall hatte Arcoro bereits ziemlich chronisch gehustet und unsere Tierärztin hatte auch anlässlich seines Unfalls schon von COB gesprochen, aber angesichts der Schwere seiner Verletzung und aller Umstände in der Klinik und danach geriet diese Anmerkung in Vergessenheit.
Nun im neuen Zuhause war endlich die Zeit, näher auf den Husten und seine Behandlung einzugehen. Die ersten Diagnosen und Therapievorschläge einer neuen Tierärztin waren nicht sehr vielversprechend. So hatte er eine deutliche Schädigung der Alveolen, Schwierigkeiten beim Atmen und eine deutlich sichtbare Dampfrinne. Beschwerdefrei sollte er nur auf einer Weide in 1200 m Seehöhe leben können. Alternativ wären eine medikamentöse Behandlung mit Cortison und die Fütterung mit Heulage in Betracht zu ziehen. Keine schönen Aussichten für meine kleine Pferdefamilie und mich.